
Reisebericht aus Ghana: Ein Teil meines Herzens bleibt in Ho
Vier Wochen hat Maya als Volunteer an unserer Partnerschule gelebt. In ihrem Reisebericht erzählt sie von Sorgen vor der Abreise, vom Lachen der Kinder und davon, was diese Zeit in ihr verändert hat.
Im Herbst 2025 haben Maya und Keisha vier Wochen als Volunteers an der God’s Divine Academy in Ho gelebt und gearbeitet. Hier erzählt Maya in ihren eigenen Worten, wie sie diese Zeit erlebt hat. Einen Überblick über den Einsatz gibt unser Resümee.
Viele Fragen vor der Abreise
Schon lange vor unserer Abreise gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Es war meine erste große Reise ohne meine Eltern. Etwas völlig Neues. Und natürlich wuchs damit auch die Unsicherheit: Was passiert, wenn die Einreise nicht klappt? Ist mein Englisch gut genug? Werde ich eine Verbindung zu den Kindern aufbauen können?
Mit offenen Armen empfangen
Doch all diese Sorgen lösten sich bereits kurz nach unserer Ankunft in der Schule in Luft auf. Als wir den Campus betraten und von Peace mit offenen Armen begrüßt wurden, fühlte es sich an, als wären all meine Bedenken plötzlich Vergangenheit.
Bereits am ersten Abend merkte ich, wie unbegründet meine Angst gewesen war. Das Lachen der Kinder, ihre Offenheit und die natürliche Freude im Umgang miteinander ließen mich sofort ankommen. Wir spielten fast den ganzen Abend zusammen, und als ich später ins Bett ging, wusste ich, dass ihr Lachen mein neues Lieblingsgeräusch werden würde.
Vier Wochen voller Eindrücke
Die vier Wochen vor Ort schenkten uns unzählige wertvolle Eindrücke. Vom bunten Alltag an der Schule bis hin zu der warmherzigen ghanaischen Kultur. Wir verbrachten viel Zeit mit den Kindern, spielten, lachten und planten kleine Unterrichtseinheiten. Unser Ziel war es, ihnen so oft wie möglich dieses ehrliche, strahlende Lachen zu entlocken und ihnen möglichst viele schöne Momente zu schenken.
Dabei entstanden viele besondere Aktivitäten: Wir organisierten Filmabende, bei denen die Kinder gemeinsam lachten und gespannt zuschauten. An einer Wand gestalteten wir einen großen Baum, dessen Blätter aus den farbigen Handabdrücken der Kinder bestanden.

Außerdem führten wir kleine Upcycling-Projekte durch, die nicht nur Spaß machten, sondern auch ihre Kreativität förderten.

Ein schwerer Abschied
Mit jedem Tag wuchsen wir enger zusammen, und gleichzeitig wurde mir klar, wie schwer mir der Abschied fallen würde. Nicht nur für uns, sondern auch für die Kinder. An den Tagen, an denen wir auf dem anderen Campus waren, empfingen uns die Kinder abends mit leuchtenden Augen und vielen Umarmungen. Diese Herzlichkeit werde ich nie vergessen.
Was bleibt
Diese gemeinsame Zeit war ohne Zweifel eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens. Ich habe unglaublich viel aus dieser Reise mitgenommen: Erinnerungen, die mich für immer begleiten werden, und wichtige Erkenntnisse darüber, wie ich später unterrichten und mit Kindern arbeiten möchte.
Ich merke, dass diese Reise etwas bei mir persönlich verändert hat. Mein Denken und Handeln in manchen Situationen. Aber alle Veränderungen sind von positiver Natur. Und daher weiß ich eins ganz sicher: Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich ein Volunteer-Projekt gemacht habe. Diese Reise hat mich geprägt.
Ein Teil meines Herzens bleibt für immer in Ghana. Um genauer zu sein in Ho, auf dem Campus der God’s Divine Academy, direkt bei den Kindern.
Maya, November 2025
Möchten Sie selbst als Volunteer an unsere Partnerschule? Alles Wichtige dazu finden Sie unter Volunteer in Ghana.


